Cowboys

Eine Legende.

Echte Cowboys hat es noch nicht mal eine Generation gegeben. Es waren meist schwarze, die Wildrinder von der Grenze Mexicos zu den aufstrebenden Städten an der Westküste trieben. Das muss so um 1840 gewesen sein. Auch die Ursprünge der Cowboys führen nach Mexico. Dort waren es die Gauchos. Es waren die ärmsten der armen und die hatten noch nicht mal Geld um sich einen Revolver zu kaufen. Nach dem Ende des Bürgerkrieges war es auch schon fast zu ende mit den Cowboys. Die Eisenbahn war fertig und das Vieh wurde in Zügen transportiert. Gleichzeitig begann die Rinderzucht in Massen. Es waren jetzt die Viehbarone, in Ihren vor unermesslichem Reichtum strotzenden Farmen, die  Cowboys als Farmarbeiter beschäftigten. Freies leben hieß jetzt Zäune kontollieren und Sie blieben immer noch arm. Wirklich Reiche mit so einer Farm wie in Bonanza, gab es nur ganz wenige.

Auch die Pferde waren natürlich keine amerikanischen Tiere. Sie entwickelten sich aus den Pferden die den Spaniern im 16. Jahrhundert wegliefen und verwilderten. Erst in den späteren Jahrhunderten wurden diese als Wildpferde wieder eingefangen, gezähmt und weitergezüchtet. Seitdem läuft in Amerika kein Mensch mehr zu Fuß.

Den Armen blieben karge Behausungen die aus Grassoden aufgebaut wurden.

Einfaches Grasssodenhaus

Ja, so hats wirklich ausgesehen. Unten noch ein anderes Haus.

Grassodenhütte

Das Bild hier ist natürlich eine Montage. Wird irgendwann in meinem Westernkalender erscheinen.