Mit den Schützen fing alles an.

Es war in den 1960er Jahren in den Kinos liefen die Italowestern, gleichzeitig gab es in den USA Schützen die noch alte Revolver hatten. Die mussten nun ausprobiert werden. In Europa gab es ein paar Vorderladerschützen, für die mussten es jetzt Perkussionsrevolver sein.

Ein wahrer Boom brach aus, in Spanien und Italien sprang die Waffenindustrie an und baute Perkussionsrevolver als Massenware. Einige Modelle aus Italien kamen aufgrund ihrer miserablen Qualität allerdings schnell in Verruf.

Jetzt musste noch das passende Outfit her. Ob Soldat des Nordens oder Süden, des Unabhängigkeitskrieges oder als Sherriff, Cowboy oder Mountainman die Kleidung musste stimmen. Vielen fiel auch wieder ein : Außer den Indianer gibt ja gar keine Ureinwohner. Also auch keine amerikanische Kultur oder Kleidung. Man trug das was man bei der Einwanderung mitbrachte.

Jedenfalls nachdem schiessen geht´s zum gemütlichem Teil über man sitzt zusammen am Lagerfeuer und erzählt bis tief in die Nacht. Manchmal kommen welche in moderner Sportkleidung. Das ist normalerweise nicht zugelassen, aber es wird schon mal ein Auge zugedrückt. Wenn so einer dann auch noch ein schlechtes Ergebnis bringt, dann lachen wir und haben viel und lange zu erzählen. Nur wenn man nach einem Unwetter morgens aus dem Zelt kriecht dann fragt man sich, warum bin ich 200km gefahren nur um mal 3 Dutzend Schuss abzugeben. Wenn einen dann der Alltag wieder hat dann weiß man, es hat wieder Spaß gemacht.