Sequoyah

lat. :Sequoiadendron

Dort wo ich mit meiner Familie ein Haus gebaut habe, standen auf der Grenze zum Nachbargrundstück Hainbuchen. Ein Überbleibsel einer Hecke die 40 Jahre nicht geschnitten wurde. Das Nachbargrundstück war verwildert und auf dem verfallenen Bauernhof wohnte noch ein Opa. Ich hatte das Gefühl in der Wildnis zu wohnen und es gefiel mir. Irgendwann starb der Opa und die Erben haben das Grundstück an einen Kapitalanleger und Immobiliengangster vertickert.

Nach dem Motto, wie hole ich aus den 10000 Quadratmetern die meiste Kohle raus, wurde dort ein Vierfamilien und ein Doppelhaus gebaut. Das war so ca. 1997. Mit meinem neuem Nachbarn verstehen wir uns, oder besser gesagt wir akzeptieren uns. Er ist nämlich ein echter Gartennazi. Motorisierte Gartengeräte laufen auch schon abends noch um zehn. Aber ich bin ja auch ein Chaot und höre im sommerlichen Garten Nachts noch  Powowmusik.

Wir einigten uns irgendwann und die Grenzbäume wurden entfernt. Auch meiner Frau ging die Laubharkerei im Herbst auf den Senkel. Ich selbst verstehe gar nicht warum man so was überhaupt tut.

Im nächsten Jahr das muss 2000 gewesen sein kaufte ich eine Sequoyah nicht zu verwechseln mit dem Urweltmammutbaum. So einen  habe ich schon und er misst stolze 12 Meter. Im Gegensatz zum Urweltmammutbaum behält die Sequoyah ihr Nadelförmiges Laub im Winter.


Sequoyah

Das ist der Baum im Herbst 2004. Er ist schon fast um das doppelte gewachsen.

Mehr zu Thema habe ich Wikipedia entnommen.

Ursprünglich heimisch ist der Riesenmammutbaum in der Sierra Nevada in Kalifornien. Er kann über 80m hoch werden und einen Stammdurchmesser von über 12m erreichen. Die ältesten Exemplare sind über 2700 Jahre alt. Fossilienfunde weisen darauf hin, das erste Vertreter dieser Art bereits vor 50 Millionen Jahren im Westen der heutigen USA heimisch waren.

Riesenmammutbäume gelten als die dem Volumen nach größten Bäume der Erdgeschichte. Sie erreichen Stammhöhen von 100 bis 130 m bei einem Durchmesser von bis zu 13 m. Die ältesten Exemplare werden auf ein Alter von ungefähr 4000 Jahren geschätzt. Die ursprünglich gewaltigen Bestände im Westen der USA sind bis auf 10 % abgerodet. Entdeckt wurde diese Art im Jahre 1852 von A.T. Dowd. 1853 schickte der Botaniker W. Lobb und der Schotte J. Matthew größere Samenmengen nach Europa. Benannt wurde die Gattung Sequoiadendron (und auch die anderen beiden Gattungen) nach dem Indianer Sequoyah, der eine Lautsilbenschrift entwickelt hatte. 


Riesige Bäume

Es sind gewaltige Bäume

Sequoyah
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Sequoyah (* um 1770 in North Carolina; † August 1843 in San Fernando) war eine der herausragendsten Persönlichkeiten der indianischen Geschichte.Die größten Bäume der Welt.

Sequoyah (auch George Gist oder George Guess) war der Sohn einer Cherokee-Indianerin und eines britischen Händlers, der jedoch ohne seinen Vater im indianischen Umfeld aufwuchs. Als junger Mann nahm er an einem Überfall auf eine von Weißen betriebene kleine Druckerei teil, wo er Schriftstücke sah, die er natürlich nicht lesen konnte, deren Grundprinzip er aber intuitiv verstand. Daraufhin entwarf er in ungefähr zwölf Jahren im Alleingang, ohne weiteren Kontakt zu Weißen, und ohne jegliche Vorbildung ein völlig eigenständiges Schriftsystem für die Cherokee-Sprache, das 86 Zeichen enthält, die sämtliche in dieser Sprache vorkommende Silben repräsentieren. Dieses setzte sich unter den Cherokee schnell durch.

Diese Leistung ist eine der eindrucksvollsten intellektuellen Errungenschaften eines einzelnen Menschen.

Ihm zu Ehren tragen der Sequoia-Mammutbaum und der Sequoia-Nationalpark in Kalifornien seinen Namen.
 

Mein MammutbaumSequoyah, nach ihm wurde der Baum benannt.

Bild oben nochmal Sequoyah, Bild recht mein Baum im Jahr 2010.