Hier steht erstmal was ich nicht den anderen Themen zuordnen kann.
Erstmal meine Ausführungen zum Waffengesetz und ein paar Rezepte.

Waffengesetz in Deutschland

Legaler Waffenbesitz in Deutschland.

Es ist in Deutschland ganz einfach Waffen zu bekommen. Man braucht nur im Schützenverein zu sein, liest man häufig in der Zeitung. Doch so einfach ist das nicht, denn nur einschüssige Vorderlader und deren Replikas von Modellen vor 1871 sind ab 18 Jahren frei käuflich. Und natürlich Luftdruck und Softairwaffen mit einer Geschossenergie bis 7,5 Joule und diese pyrotechnischen Knalldinger mit denen nur Scheisse gebaut wird.
Nach dem neuem Waffengesetz braucht man allerdings zum führen von Schreckschusswaffen ausserhalb der Wohnung einen kleinen Waffenschein. Eine Verschärfung die ich nur begrüssen kann.

Im Jahr 2004 haben Verstösse gegen das neue Waffengesetz erheblich zugenommen. Alles nur wegen dieser Idioten die Sylvester mit diesen Dingern rumgeballert haben. Verbotenes Schiessen und verbotenen führen. Es stand doch in allen Zeitungen das die Polizei sehr scharf kontrollieren wird. Übrigens zum führen, handeln und herstellen von Waffen mit Lunten und Funkenzündung ( Steinschloss) benötigt man in Deutschland keinerlei Erlaubnis. Aber Vorsicht §6 verbietet das Führen auf öffentlichen Versammlungen.

 Hier noch ein Link zu einem der Ahnung hat. http://www.waffenanwalt.de

Für alles andere muss man körperlich und charakterlich geeignet sein Die Zuverlässigkeit wird von der Behörde geprüft. Mit einer kriminellen Vergangenheit, Alkoholauffälligkeit aber auch einmal Konkurs hat man keine Chance mehr. Auch die Jungs die mal mit grünem Parka bei einer Brokdorfdemo wegen Landfriedensbruch unangenehm aufgefallen sind haben ein Problem. Letzte Voraussetzung ist die Waffensachkunde. Zum Thema Sachkunde gibt es Lehrgänge mit 5 Unterrichtstagen. John Wayne

Nach dem neuem Waffenrecht ist ein Jahr Übungsschiessen erforderlich. so wie vom Verband muß bescheinigt werden, das die Waffe für eine Diziplin durch eine vom Bundesverwaltungsamt genehmigte Sportordnung geeignet ist. Das Mindestalter für den Erwerb wurde auf 21 Jahre hochsetzt. Für unter 25 Jährige ist zusätzlich ein Gutachten durch einen zugelassen Phsychologen erforderlich. Auch die Möglichkeit der sichereun Aufbewahrung sollte man nachweisen können. Sind diese Voraussetzungen erfüllt und man ist mindestens ein Jahr Mitglied in einem Schützenverein, kann man zum Erwerb von einschüssigen Langwaffen eine Waffenbesitzkarte (WBK) gelb beantragen. Mit dieser konnte man dann Kleinkalibergewehre, aber auch einschüssige Westerngewehre sowie zum Einzellader umgebaut Weltkriegskarabiner. maximal acht Stück kaufen. Nach dem neuem Waffengesetz ( April 2003 ) ist auch der Erwerb von Repetierbüchsen und auch Perkussionsrevolvern auf der neuen WBK gelb möglich. Die Behörden haben aber noch Schwierigkeiten dieses umzusetzen da zur Zeit (Sommer 2004) noch die Vordrucke fehlen. Es wird dann einfach in die alten Formulare reingestempelt z.B. Repetierbüchse oder VL-Revolver.

Für mehrschüssige Langwaffen, Pistolen und Revolver brauche man die WBK grün. Im Gegensatz zur WBK gelb kann ich nicht einfach in den Laden gehen und einkaufen. Sondern ich muss mir jede Waffe vorher durch Eintrag genehmigen lassen. Und ich muss ein Jahr aktives Übungsschiessen nach einer offiziellen Disziplin eines schiessportlichen Verbandes nach weisen können um diesen Eintrag zu bekommen.

Wie vorstehend schon geschrieben darf jeder Vorderlader kaufen. Aber woher Pulver ? Es gelten auch wieder die unter Grundlegend beschriebenen Bestimmungen, aber um an dem eintägigen Lehrgang (Sprengstoffsachkunde) teilnehmen zu dürfen braucht man eine Unbedenklichkeitsbescheinigung. Ist man dann sachkundig darf man dann die Erlaubnis nach $ 27 Sprengstoffgesetz beantragen. Darin ist der Erwerb, Lagerung und auch die Handhabung vom schwarzen Pulver geregelt.
Einige meiner Freunde haben eine rote Karte. Damit dürfen sie jede Waffe, die zu ihrem Sammelgebiet passt kaufen. Wie dieses Genehmigungsverfahren läuft möchte ich hier nicht erläutern weil es zu schwierig ist.
Das mit dem Waffenschein wird immer fehlerhaft interpretiert. Den Erwerb und Besitz von Waffen wird über die WBK geregelt. Zum Führen vom Waffen, das heisst die Ausübung der tatsächlichen Gewalt benötigt man einen Waffenschein. Das sind in der Praxis Wach und Schnarchleute und Werttransportbegleiter. Besonders gefährdete Personen, bekommen in der Regel diese Erlaubnis nicht mehr. Man hat ja ein Handy und kann die Polizei anrufen.